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Nylon ist ursprünglich ein Material-Handelsname für die Kunstfaser Polyamid. Im Laufe der Zeit etablierte sich das Wort Nylon als Oberbegriff für Strümpfe bzw. Nahtstrümpfe. Von 1940 bis 1955 dominierte der Nylon mit Naht den Markt.
Der klassische Nylonstrumpf enthält kein Elasthan, so dass das Strumpfgewebe von nur geringer Dehnbarkeit ist. Damit erklärt sich auch die charakteristische Faltenbildung eines Nylonstrumpfs bei Bewegung.
Ein weiteres Tribut an die geringe Gewebedehnbarkeit ist die Notwendig- keit, Nylonstrümpfe in Verbindung mit einem Strapsgurt bzw. Hüftgürtel zu tragen. Diese Opfer bringen Nylon-liebhaber/-innen jedoch gern, genau genommen macht dies sicherlich einen der Reize dieses speziellen Kleidungsstücks aus.
Beim Nylonfetischismus geht es um das haptische und optische Erleben des Materials, welches auch durch seine Alltagstauglichkeit als stark erotisierend empfunden wird.
Der Nylonstrumpf ist nicht nur in den klassischen Farbtönen „haut“ und „schwarz“ erhältlich, es gibt ihn auch in vielen weiteren Farben. Neben den sogenannten Nahtnylons gibt es auch Nylonstrümpfe ohne Naht, sowie Handschuhe aus Nylongewebe.
Die Dichte der Nylon-Maschen wird in Denier (den) angegeben. Dabei gilt: Je höher die den-Zahl, desto blickdichter der Strumpf.



